Geschichten vom kleinen Herz

Das Glückstagebuch
Das Glückstagebuch

Das Gespräch gestern hat richtig gut getan“, sagt Marco. „Da hast du recht. Es fühlt sich gut an, wenn man mit seinen Sorgen und Ängsten nicht alleine ist“, fügt die Mutter hinzu. „Habt ihr schon eine Idee, was wir heute machen möchten?“, fragt der Vater. „Ich habe mir überlegt, dass es nach dem gestrigen Gespräch sehr wichtig ist, dass wir viel miteinander reden. Aber es ist mindestens genauso wichtig, wenn wir positiv denken“, sagt Lukas. „Das ist richtig“, freut sich das kleine Herz, „und genau dazu hatte ich eine Idee. Jeder von euch sollte sich ein kleines Notizbuch nehmen. Am besten eins, das auch noch hübsch aussieht. Dieses Buch wird euer persönliches Glückstagebuch.“ „Das klingt nach einer fantastischen Idee!“, jubelt Ida. „Tagebuch klingt aber irgendwie langweilig“, meint Lukas. „Ja, da muss man so viel schreiben“, fügt Marco hinzu. „Es geht gar nicht darum viel zu schreiben. Es geht bei dem Glückstagebuch vielmehr darum, dass ihr euch jeden Tag an drei bis fünf positive Momente erinnert. Denn in jeder Zeit, und wenn sie sich noch so schlimm anfühlt, gibt es auch immer gute Momente. Und gerade jetzt ist es besonders wichtig, dass ihr an diese besonderen, guten Momente denkt!“ „Ich halte das für eine sehr gute Idee“, sagt die Mutter. „Manchmal sieht man vor lauter negativen Nachrichten nichts positives mehr. Und dann kann man im Glückstagebuch blättern und sieht, dass es immer gute Momente gibt.“

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Was sind eure Sorgen?
Was sind eure Sorgen?

Marco, Lukas und Ida sitzen mit ihren Eltern Laura und Piet am Frühstückstisch. Eine Situation wie an jedem Tag. Aber das kleine Herz bemerkt erneut die hohe Anspannung zwischen der Familie. Jeder scheint auf einen Moment warten zu können, in dem er sich über die anderen aufregen kann. Das kleine Herz hat solche Situationen in den letzten Tagen oft in der Familie gesehen und daher hat es nun eine Bitte an die Fünf. „Ich würde gerne nach dem Frühstück mit euch zusammen in eine gemütliche Runde ins Wohnzimmer gehen“, sagt das kleine Herz. Die Familienmitglieder schauen sich überrascht an. Normalerweise sagt es das kleine Herz immer sofort, wenn es etwas wichtiges zu sagen hat. Aber was zurzeit schon normal? „Kein Problem“, sagt der Vater. „Das Frühstück ist ja bereits beendet und unseren Kaffee können Laura und ich mit ins Wohnzimmer nehmen.“

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Was sind eure Wünsche und Träume?
Was sind eure Wünsche und Träume?

Heute schlafen alle sehr lange, denn am Vorabend war es sehr spät. Um Mitternacht hat die Familie dem großen Feuerwerk zugesehen und selbst Wunderkerzen angezündet, um das neue Jahr zu begrüßen. Die befreundete Familie war anschließend noch ein bisschen geblieben, um gemeinsam zu feiern. Es war also ein sehr schöner Start in das neue Jahrzehnt.

 

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Ein persönlicher Jahresrückblick
Ein persönlicher Jahresrückblick

Marco, Lukas und Ida sitzen mit ihren Eltern am Frühstückstisch. „Jetzt ist es schon genau eine Woche her, dass wir eine Aufgabe vom kleinen Herzen bekommen haben“, stellt Ida fest. „Stimmt. Und trotzdem haben wir sehr harmonische und erfüllte Tage gehabt“, sagt die Mutter. „Weihnachten war wirklich sehr schön. Vor allem die Spaziergänge an beiden Tagen mit der ganzen Familie“, sagt Marco. „Uroma die Burg Vischering zu zeigen, hat richtig viel Spaß gemacht“, erinnert sich Lukas lächelnd. „Sie ist schon eine echt tolle Frau! Von Uroma habe ich früher jeden Gefallen bekommen – sie war die beste Oma, die man sich nur wünschen kann“, sagt Laura. „Daher macht es umso mehr Spaß, ihr jetzt ein bißchen zurückgeben zu können.“ „Sie sieht immer so zufrieden aus, wenn sie bei uns ist“, findet Ida. „Bei uns ist ja auch immer Stimmung im Haus“, sagt Piet grinsend bei der Erinnerung ans Dartspielen der Kinder mit Uroma.

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Das Warten hat ein Ende
Das Warten hat ein Ende

Heute sind die Kinder besonders früh wach geworden. Es ist Heiligabend und sie sind sehr aufgeregt. Vor allem Ida ist sehr gespannt auf den heutigen Tag. „Es ist Heiligabend! Heute kommt das Christkind!“, ruft sie, als sie die Treppe herunter rennt. „Wir können ein letztes mal in unser Advents-Söckchen schauen“, sagt Marco. „Eigentlich schade, dass die Adventszeit heute endet. Es war so schön jeden Morgen eine Überraschung zu bekommen“, meint Lukas. „Aber heute Abend gibt es eine ganz große Überraschung!“, ist Ida voller Vorfreude.

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Es weihnachtet sehr
Es weihnachtet sehr

„Ich bin immer noch sehr begeistert von dem Baumschmuck, den wir gestern gebastelt haben“, schwärmt Lukas. „Dieses Jahr bekommen wir den schönsten Baum unseres Lebens“, meint Piet. „Können wir den nicht heute schon aufstellen? Ich bin so gespannt, wie es aussehen wird!“, sagt Marco. „Es ist eigentlich unsere Tradition, das wir den Baum am Heiligabend morgens aufstellen und schmücken. Möchtet ihr diese Tradition beibehalten und versuchen euch in Geduld zu üben?“, fragt Laura. „Wenn es Familientradition ist, soll es auch so bleiben“, meint Lukas. „Ja, dann müssen wir wohl unsere Geduld trainieren“, gibt Marco zu. „Auch wenn es nicht leicht ist“, sagt Lukas.

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Neuer Schmuck für den Weihnachtsbaum
Neuer Schmuck für den Weihnachtsbaum

„Wir sagen Euch an, den lieben Advent. Sehet die 4. Kerze brennt…“, singt Ida fröhlich vor sich hin, als sie die vierte Kerze am Adventskranz leuchten sieht. „Du hast recht. Heute ist schon der vierte Advent“, sagt die Mutter. „Nur noch zweimal schlafen, dann ist Weihnachten!“, freut sich Ida. „Ich bin gespannt, was das Christkind mir bringen wird“, fügt sie nachdenklich hinzu. „Diese leuchtenden Kinderaugen – genau das macht die Adventszeit aus“, denkt sich die Mutter.

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Der Weihnachtsbaum
Der Weihnachtsbaum

Heute Morgen schlafen alle ein wenig länger, denn es ist der erste Ferientag. Außerdem war die letzte Schulwoche mit den ganzen Aktivitäten ziemlich anstrengend. Gegen neun Uhr steht die Mutter auf, holt Brötchen und deckt den Tisch. Dabei summt sie fröhlich Weihnachtslieder vor sich her. Das kleine Herz hört glücklich zu. „Ich finde es schön, wie harmonisch die Adventszeit bei euch ist“, sagt es zu Laura. „Ja, das geht mir auch so. Es fühlt sich total gut an. Wir verbringen viel Zeit zusammen und machen viele Sachen, die wir sonst nicht gemacht haben“, erwidert Laura. „Hoffentlich bleibt es nach der Adventszeit auch so“, fügt sie leise hinzu. Das kleine Herz hat es gehört und sagt: „Es liegt ganz bei euch, wie ihr es weiterführt. Ihr könnt euch nach der Weihnachtszeit vornehmen, euch einmal in der Woche ganz viel Zeit für euch zu nehmen oder euch am Anfang der Woche eine Wochenaufgabe geben. Da gibt es viele Möglichkeiten.“ „Da hast du recht“, sagt Laura nachdenklich.

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Nehmt bewusst die schönen Momente wahr
Nehmt bewusst die schönen Momente wahr

„Ich bin so müde heute Morgen“, gähnt Ida. „Kein Wunder, so lange, wie ihr gestern ausgehalten habt“, sagt die Mutter. „Es hat aber auch richtig Spaß gemacht“, sagt Marco. „Vor allem das Kegeln war klasse! Die Mitarbeiter haben uns angefeuert und es hat sich super angefühlt, als ich einen entscheidenen Wurf gemacht habe“, erinnert Lukas sich glücklich. „Eigentlich müsste man so etwas viel öfter machen“, meint Ida.

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Die Weihnachtsfeier
Die Weihnachtsfeier

„Nur noch zwei Tage Schule und dann haben wir Ferien“, freut sich Lukas. „Und das beste daran ist, dass wir keine Klassenarbeiten mehr schreiben“, stimmt Marco zu. „Jetzt gibt es nur noch schöne Schulstunden … gemeinsame Vorfreude auf Weihnachten“, meint Lukas. „Wir machen noch eine kleine Weihnachtsfeier und bewichteln uns gegenseitig“, sagt Marco. „Und heute Abend ist dann auch noch die Weihnachtsfeier von Papa’s Firma, wo wir auch mit hin dürfen!“, jubelt Ida. „Stimmt, das wird auch richtig cool. Ich mag die Mitarbeiter alle sehr und die sind immer so nett zu uns“, sagt Lukas. „Vor allem wenn sie nach Feierabend Fußballtricks mit uns üben“, fügt Marco glücklich hinzu.

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