Geschichten vom kleinen Herz

Toleranz

Du hast es gut, Papa! Du hast heute schon deinen letzten Arbeitstag für dieses Jahr“, sagt Marco zu seinem Vater. „Ihr müsst ja auch nur noch einen Tag länger“, tröstet er seinen Sohn. „Ich finde die letzten Schultage vor den Weihnachtsferien immer sehr schön. Es gibt kleine Überraschungen und es ist eine ganz tolle Stimmung“, sagt Ida. „Geht so. Ich muss heute noch eine Arbeit schreiben und habe gar keine Lust darauf“, stöhnt Lukas. „Das ist wirklich gemein, so kurz vor den Ferien“, meint Marco.

 

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Respekt

Das mit den Überraschungen finde ich nach wie vor sehr cool“, sagt Lukas. „Mir sind schon ganz viele Kleinigkeiten eingefallen, mit denen ich anderen eine Freude machen kann.“ „Das freut mich“, entgegnet das kleine Herz. „Das schönste daran ist, dass die Freude von den anderen auf einen zurückstrahlt. Als ich gestern einfach so die Spülmaschine ausgeräumt habe, hat Mama sich riesig gefreut“, fügt Lukas hinzu. „Das war auch wirklich eine tolle Überraschung“, freut sich die Mutter immer noch. „Du hast recht, es sind wirklich die kleinen Überraschungen, die den Tag versüßen“, sagt Marco.

 

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Überraschungen
Überraschungen

Das war gestern ein ganz toller Abend“, sagt Ida. „Ja, die Lichterfahrt der Traktoren durch die Stadt war wirklich ein tolles Erlebnis“, fügt Lukas hinzu. „So viele große Fahrzeuge und eins hat schöner geleutet, als das andere“, sagt der blaue Stern strahlend. „So etwas habe ich selbst noch nie gesehen“, sagt auch die Mutter noch sehr begeistert. „Das war eine tolle Idee von den Landwirten aus unserer Stadt. Da ja der Adventsmarkt und vieles andere wegen Corona wieder ausgefallen ist, haben sie sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen“, fügt der Vater hinzu.

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Der vierte Advent
Der vierte Advent

Ich freue mich so! Heute kann ich die vierte Kerze am Adventskranz anzünden. Das heißt, dass Weihnachten nicht mehr weit weg ist“, sagt Lukas. „Das stimmt. Zumal wir gestern schon den Weihnachtsbaum aus dem Wald geholt haben und er jetzt auf der Terrasse steht“, erinnert sich Ida. „Oh ja. Oma hat sich auch sehr über den Baum gefreut, den ich für sie ausgesucht habe“, freut sich Lukas. „Sie wollte den sogar heute schon schmücken, damit sie mehr in Weihnachtsstimmung kommt“, erinnert sich Marco. „Das macht sie meistens am vierten Advent, weil sie oft schon vor Heiligabend Weihnachtsbesuch bekommt. Dann findet sie es mit Baum gemütlicher“, fügt die Mutter hinzu. „Das kann ich gut verstehen. Vor allem, weil das ganze Wohnzimmer dann nach Wald riecht“, meint der Vater.

 

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Kreativität
Kreativität

Marco, Lukas und Ida kommen zusammen in die Küche. Die kleinen Sterne und das kleine Herz sitzen bereits am Adventskranz und singen mit den Eltern ein Lied. „Was für eine schöne Stimmung hier ist“, freut sich Ida und stimmt direkt in das Lied mit ein. Marco und Lukas hören lieber nur zu. Sie singen nicht so gerne. Aber sie genießen diese Stimmung ebenfalls sehr. Der gelbe Stern leuchtet vor Glück: „ Es macht so einen Spaß bei euch! Hier ist gute Laune und es ist ziemlich harmonisch. Ich bin so froh, dass ihr uns hierher geholt habt!“ Das kleine Herz und die Mutter sehen sich glücklich an, denn sie fühlen sich sehr geschmeichelt über das Lob.

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Glück
Glück

Es ist schon Freitag!“, freut sich Lukas, als er in die Küche geht. „Freitags ist immer der schönste Schultag“, sagt Marco grinsend. „Vor allem so kurz vor Weihnachten, denn dann sind bald Ferien“, jubelt Lukas. „Ich mag Schule, aber ich freue mich auch sehr auf das Wochenende. Vor allem weil wir da schon die vierte Kerze anzünden können und weil ich zu einem Geburtstag eingeladen bin“, freut sich Ida. „Das ist wirklich ein sehr guter Grund, sich auf dieses Wochenende zu freuen“, meint die Mutter.

 

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Mut

Heute bekommen wir schon den 16. Stern mit einem lieben Wunsch drauf“, sagt Lukas. „Wahnsinn, wie schnell die Adventszeit vergeht“, fügt Marco hinzu. „Da habt ihr recht. Aber ich bin wirklich froh, wie viel ihr euch mit den Wünschen beschäftigt“, sagt das kleine Herz. „Mir fallen auch immer viele Sachen zu den Wünschen ein“, erwidert Ida. „Dann lies uns doch mal vor, was heute auf dem Stern steht“, meint das kleine Herz.

 

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Glauben
Glauben

Marco, Lukas und Ida kommen gemeinsam in die Küche und begrüßen die Eltern. „Guten Morgen. Habt ihr gut geschlafen?“ fragt die Mutter. „Ja, nur leider viel zu kurz. Der Wecker klingelt immer so früh“, gähnt Lukas. „Das ist wahr. Aber die Nacht war wirklich gut. Ich hatte einen ganz tollen Traum“, beginnt Ida zu erzählen. „Da bin ich aber gespannt“, sagt der Vater. „Ich bin mit meinem lilafarbenen Stern durch die Nacht geflogen. Es war eine ganz klare Nacht und es waren super viele Sterne am Himmel. Außerdem sind wir auch ein paar Sternschnuppen begegnet und ich habe mir ganz viele tolle Sachen gewünscht“, erzählt Ida strahlend. „Wow, das klingt super“, sagt der Vater. „Das war es auch. Es war ein fantastischer Ausblick und mein kleiner Stern hat mir seine ganze Familie am Himmel vorgestellt. Die Sterne haben alle gestrahlt und mich begrüßt“, berichtet Ida weiter. „Dann kennst du ja jetzt jeden Stern am Himmel“, meint die Mutter lächelnd. „Ja! Und wisst ihr, was der kleine Stern mir gesagt hat?“, fragt Ida. „Nein, woher sollen wir das denn wissen“, entgegnet Lukas. „Jeder Stern am Himmel ist die Seele eines Menschen, der gestorben ist. Und dann hat er mir zu dem hellsten Stern in der Gegend geführt. Das war unser Opa, den ich leider nicht mehr kennengelernt habt. Aber ich konnte ihn drücken und er hat mir gesagt, dass ich euch alle ganz lieb von ihm grüßen soll“, sagt Ida mit leiser Stimme. Die Mutter hat Tränen in den Augen, denn sie vermisst ihren Vater sehr. „Das ist ein richtig schöner Gedanke“, sagt sie.

Das find ich auch. Und ich habe das Gefühl, dass die Sterne von nun an noch heller für uns alle strahlen“, sagt Ida.

 

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Kleine Gesten
Kleine Gesten

Marco, lies mal bitte vor, was auf dem Stern steht“, sagt Lukas zu seinem Bruder, der sich gerade hinsetzen wollte. Marco streckt sich und liest laut vor: „KLEINE GESTEN“. „Was soll denn das bedeuten?“, möchte Ida wissen. „Kleine Gesten bedeutet so viel wie kleine Nettigkeiten“, erklärt die Mutter. „Und was ist damit gemeint?“, fragt Ida weiter. „Naja, es ist zum Beispiel eine nette Geste, wenn man jemanden anlächelt, wenn man an ihm vorbeigeht“, sagt der Vater. „Oder wenn sich Papa’s und meine Hand kurz berühren, wenn wir aneinander vorbeigehen“, fügt die Mutter hinzu.

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Geduld
Geduld

Guten Morgen Zusammen“, sagt der Vater, als er vom Winterdienst nach Hause kommt und der Rest der Familie bereits am Adventskranz sitzt. „Hallo Papa! Bist du schon lange unterwegs?“, fragt Marco. „Ich habe drei Stunden gestreut. Es ist richtig kalt und glatt draußen. Wenn das so weiter geht, friert unser Teich bald komplett zu und ihr könnt Schlittschuh laufen“, erwidert der Vater. „Cool!“, ruft Lukas. „Wisst ihr noch im letzten Winter, als wir mit Charly auf dem Eis waren und Fußball gespielt haben. Er ist immer hinter jedem Ball hergeschlittert und hatte voll Spaß daran“, erinnert sich Ida. „Das hat wirklich richtig viel Spaß gemacht“, fügt Marco lachend hinzu.

 

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