Kategorie: Heinzi und Nepomuk

Einzigartige Lebewesen
Einzigartige Lebewesen

Spät in der Nacht sind Heinzi und Nepomuk von ihrer Schicht beim Weihnachtsmann zurück in das Haus von Marco, Lukas und Ida gekommen. „Jetzt müssen wir nur noch das Advents-Söckchen für Lukas füllen“, sagt Heinzi sichtlich erschöpft. „Und dann haben wir zum Glück noch ein wenig Zeit, um uns auszuruhen. Ich bin allerdings auch schon ganz gespannt, was wir morgen früh mit den Kindern erleben werden“, ergänzt Nepomuk. So machen sich die beiden fleißigen Wichtel an ihre geliebte Arbeit. Nachdem sie fertig sind, schauen sie sich ihre Arbeit noch einmal an und nicken zufrieden. Dann gehen sie in ihre Ecke. Doch was sehen sie dort? „Schau mal, da ist ja ein kleiner Schuhkarton!“, ruft Nepomuk erstaunt. „Was da wohl drin ist?“, fragt Heinzi und schaut über den Rand des Schuhkartons. „Och wie lieb! Da sind Kopfkissen und Decken von Ida’s Barbies drin. Und es liegen zwei Plätzchen auf einem Zettel“, sagt Heinzi. Nepomuk klettert in den Schuhkarton und schaut sich den Zettel an. „Dort steht: Lieber Nepomuk, lieber Heinzi! Nach eurem langen Arbeitstag wollten wir euch mal überraschen. Deswegen haben wir eine gemütliche Schlafecke für euch gebaut. Die Plätzchen haben wir heute Nachmittag mit Mama gebacken. Vielleicht wollt ihr sie auch einmal probieren. Marco, Lukas und Ida.“ „Das ist ja süß von den dreien! Damit haben sie uns aber wirklich sehr überrascht“, sagt Heinzi. Die beiden teilen sich die Plätzchen, legen sich unter die warmen Decken und schlafen sofort ein.

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Ein ganz besonderer Nikolaustag
Ein ganz besonderer Nikolaustag

Als Ida aufwacht, hat sie bereits einen Ohrwurm von „Lasst uns froh und munter sein“. Im Traum hat sie mit Marco, Lukas, Heinzi und Nepomuk in der Lese-Ecke gesessen und gesungen. „Wenn ich schlaf‘, dann träume ich: ‚Jetzt bringt Nikolaus was für mich! Lustig, lustig, traleralera, bald ist Nikolausabend da, bald ist Nikolausabend da.“ Bei der Erinnerung an diesen Traum wird ihr ganz warm ums Herz. Es hat sich so gut angefühlt gemeinsam mit ihren Brüdern und den beiden Wichteln zu singen. Mitten in ihren Gedanken geht die Tür auf und Marco und Lukas stürmen singend hinein. „Wenn ich aufgestanden bin, lauf‘ ich schnell zum Teller hin. Lustig, lustig, traleralera, heut‘ ist Nikolausabend da, heut‘ ist Nikolausabend da.“ „Hattet ihr etwa auch den Traum mit Heinzi und Nepomuk?“, fragt Ida verwundert. „Wieso, du auch?“, fragen Marco und Lukas wie aus einem Mund. „Ja, wir waren gemeinsam in der Lese-Ecke und haben dort gesungen und geschunkelt“, berichtet Ida. „Genau das haben wir zwei auch geträumt. Ich habe das Gefühl, dass wir heute einen ganz besonderen Nikolaustag erleben werden“, sagt Marco. „Jetzt lasst uns aber erst mal nachsehen, ob der Nikolaus auch schon bei uns gewesen ist“, drängelt Lukas.

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Die Wasserburg
Die Wasserburg

„Ich habe heute Nacht richtig gut geschlafen“, sagt Heinzi. „Ich auch. Ich habe von den drei Kindern geträumt. Ida hat sich in meinem Traum dafür bedankt, dass wir zu ihnen gekommen sind, um gemeinsam die Adventszeit zu genießen!“, schwärmt Nepomuk. Dann erst bemerken die beiden Wichtel das Taschentuch, mit dem Ida sie am Vorabend zugedeckt hat. „Woher kommt denn das Taschentuch? War dir heute Nacht so kalt, dass du das geholt hast?“, möchte Nepomuk wissen. „Nein, ich habe die ganze Nacht geschlafen“, entgegnet Heinzi. „Dann muss Ida wohl wirklich bei uns gewesen sein und uns zugedeckt haben.“ „Und mein Traum war gar kein Traum“, überlegt Nepomuk. „Das ist ja richtig aufregend, Nepomuk! Wir hatten den ersten Kontakt mit Ida!“, ruft Heinzi erfreut. Und auch Nepomuk freut sich sehr darüber.

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Am Meeresboden
Am Meeresboden

„Hoffentlich sind wir rechtzeitig zurück und können den Kindern beim Öffnen der Advents-Socke zusehen“, sagt Nepomuk ganz außer Atem. „Die Wunschzettel der Kinder werden aber auch immer länger und die Wünsche immer größer“, stöhnt Heinzi. „Früher hatten die Kinder einen Herzenswunsch und haben sich so sehr gefreut, wenn sie ihn dann erfüllt bekommen haben“, erinnert sich Nepomuk. „Aber mittlerweile steht ja schon auf einem einzigen Wunschzettel eine große Lego-Eisenbahn, viele Lego-Häuser, eine Carrera-Bahn, dazu noch viele Kuscheltiere und noch viel mehr. Bei den Mädchen ein Barbie-Haus, ganz viel Barbie-Zubehör, Puppen, Schminksachen und und und. Wenn der Weihnachtsmann sich dann für ein oder zwei Sachen entscheidet, weiß er immer noch nicht, ob die Kinder damit zufrieden sind und sich freuen. Weihnachten wird immer schwieriger für uns!“ „Umso mehr freue ich mich, wenn wir jetzt zu Marco, Lukas und Ida gehen. Die drei erkennen denn Sinn der Weihnachtszeit – wobei ja auch deren Wunschzettel ziemlich groß ausfällt“, sagt Heinzi. „Aber nach deren Abenteuer-Reise durch die Adventszeit werden die drei sich auf jeden Fall an ihrem Geschenk erfreuen. Da bin ich mir sicher“, erwidert Nepomuk. Die beiden Weihnachtswichtel haben das Haus erreicht und klettern durch das angelehnte Fenster. Sie verstecken sich in ihrer Ecke des Spielzimmers. Gerade noch rechtzeitig, denn Marco, Lukas und Ida sind bereits auf der Treppe nach oben.

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Eine ganz besondere Kette
Eine ganz besondere Kette

Ida wird von einem leisen Klingeln wach, das von dem Spielzimmer herunter klingt. „Sind die Jungs etwa schon ohne mich nach oben gegangen? Immerhin ist Marco heute mit dem Söckchen dran“, denkt sie. Leise steht sie auf und geht die Stufen nach oben. Dort hört sie leise Stimmen. „Hoffentlich schaffen wir es noch rechtzeitig. Warum mussten wir auch gestern Abend so lange beim Weihnachtsmann arbeiten? Immer diese Sonderschichten in der Weihnachtszeit“, murmelt Nepomuk. Ida traut sich nicht die Tür zu öffnen. Ihr Herz pocht sehr laut. Sie hat Angst dadurch diesen besonderen Weihnachtszauber zu vertreiben. Stattdessen schaut sie durch das Schlüsselloch in das Spielzimmer und sieht tatsächlich zwei kleine Wichtel. „Da sind Heinzi und Nepomuk. Die beiden Wichtel erkenne ich sofort!“, denkt sie überglücklich. „Das kann doch nicht wahr sein – da sind sie wirklich.“ Sie sieht noch, wie Nepomuk das Söckchen mit einer gelben Schleife zubindet und Heinzi das Glöckchen an die Sockenspitze näht. Diese Arbeit verursacht auch das Klingeln, von dem Ida wach geworden ist. „Jetzt lass uns schnell in unserer Ecke verstecken, bevor die Kinder hierher kommen“, sagt Nepomuk. Ida verschwindet genauso leise, wie sie gekommen ist und kriecht noch einmal in ihr Bett. Diesen Eindruck muss sie erst einmal für sich verarbeiten.

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Unterwegs mit einem Wattbewohner
Unterwegs mit einem Wattbewohner

Marco, Lukas und Ida sind grundsätzlich Frühaufsteher – aber heute sind sie noch weit vor dem Klingeln des Weckers wach. Die Aufregung hat sie nicht mehr in ihren Betten gehalten. Die Jungs, die gemeinsam in einem Zimmer schlafen, wollen Ida wecken, um gemeinsam mit ihr zu dem Spielzimmer hochzugehen. Aber ihre kleine Schwester hat schon wach in ihrem Bett gelegen und darauf gewartet, dass ihre Brüder endlich zu ihr kommen. „Da seid ihr ja endlich“, begrüßt sie Marco und Lukas. „Ich warte schon eine halbe Ewigkeit auf euch!“ „Haha, dann hättest du ja auch schon zu uns kommen können“, gibt Lukas zurück. „Psst, lasst uns lieber leise zum Dachboden gehen und nachsehen, ob die zweite Socke jetzt auch eine Überraschung enthält“, sagt Marco.

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Das magische Advents-Abenteuer beginnt mit einer Reise in die Erinnerung
Das magische Advents-Abenteuer beginnt mit einer Reise in die Erinnerung

Am nächsten Morgen stürmt Ida in das Zimmer von Marco und Lukas. Sie hat ganz rote Bäckchen vor Aufregung. „Marco! Lukas! Wacht auf! Ich hatte einen ganz wunderbaren Traum! Zwei Wichtel haben mich besucht. Der kleine hatte eine grüne Latzhose und ein gelbes Hemd an. Der größere hatte eine blaue Hose an. Außerdem trug er ein grünes Hemd. Die beiden hatten eine knallrote Mütze auf dem Kopf. Sie sahen so echt aus, als würden sie direkt neben mir stehen! Wie kleine Helfer vom Weihnachtsmann!“ „Ich habe auch von den beiden Wichteln geträumt! Sie sind Händchen haltend durch unser Haus gelaufen und haben mich in unser Spielzimmer geführt“, berichtet Marco. „Und dort haben sie über unsere Lese-Ecke gezeigt. An der Wand hat es geleuchtet! Ich konnte gar nicht erkennen, warum es so hell war. Aber die beiden Wichtel haben einen bedeutungsvollen Blick miteinander gewechselt“, ergänzt Lukas. „Das ist ja komisch. Wir hatten alle den gleichen Traum? Ob das etwas zu bedeuten hat?“, fragt Marco. „Lass uns doch zusammen in unser Spielzimmer gehen und dort nachsehen“, schlägt Ida vor. „Aber das war doch nur ein Traum, Ida“, sagt Lukas. „Ich finde, dass Ida recht hat. Wenn wir alle den gleichen Traum hatten, hat es vielleicht etwas zu bedeuten. Was soll schon passieren. Entweder geht unser Traum dort weiter, oder es ist dort nichts zu sehen“, sagt Marco.

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Der magische 30. November
Der magische 30. November

Heute ist der 30. November. Normalerweise freuen sich Marco, Lukas und Ida an diesem Tag immer besonders, da am nächsten Tag die Adventszeit beginnt. Aber Papa und Mama haben ihnen in diesem Jahr den Spaß verdorben. „Ich weiß gar nicht, was das soll. Wir bekommen doch jedes Jahr einen Adventskalender mit Überraschungen. Und jetzt das: nur ein einfacher Schokoladen-Kalender“, knurrt Lukas. „Echt! Das ist so gemein. Die können uns wirklich die Vorfreude auf den ganzen Advent verderben! Dabei hatte ich mich so auf den Barbie-Kalender gefreut!“, bestätigt Ida ihren Bruder. „Und ich auf den Kalender mit den Fußball-Karten“, gibt Marco ihr recht. „Ich weiß gar nicht, warum ich keinen Kalender mit Glubschis bekomme. Damit spiele ich doch am allerliebsten. Das wissen Papa und Mama genau. Und jetzt geben sie uns diesen blöden Schokoladen-Kalender…“, murmelt Lukas empört vor sich hin.

 

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Jetzt ist Weihnachten
Jetzt ist Weihnachten

„Es ist Heiligabend“, sagt Felix beim Aufstehen. „Ich kann es noch gar nicht glauben. Die Zeit ist viel zu schnell vorbei gegangen“, fügt Lukas hinzu. „Wir öffnen heute das letzte Advents-Söckchen“, sagt Anna wehmütig. „Ganz bestimmt werden Heinzi und Nepomuk uns noch oft besuchen kommen – und wir sie. Immerhin haben wir es bereits einmal geschafft alleine in das Café der Begegnung zu kommen“, meint Felix aufmunternd. „Wie gut, dass wir den Weihnachtsbaum bereits gestern aufgestellt und geschmückt haben. Sonst haben wir das ja immer erst am Vormittag des 24.12. gemacht“, sagt Lukas. „Zum Glück. Dann können wir uns jetzt schon auf den Weg zu Heinzi und Nepomuk machen“, schlägt Anna vor.

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Der Weihnachtsschlitten
Der Weihnachtsschlitten

„Ich bin immer noch ganz beeindruckt von den Rentieren gestern“, sagt Lukas. „Das war wirklich ein wundervolles Erlebnis. Vor allem das die Rentiere sprechen konnten“, lacht Felix. „Ich hätte allerdings nicht gedacht, dass sie sich untereinander auch ärgern. Ich hatte vermutet, dass im Weihnachtsdorf immer alles total friedlich ist“, überlegt Anna. „Ganz ohne ärgern wäre es doch voll langweilig“, grinst Lukas. „Stell dir mal vor, wir würden uns nie ärgern. Da würde doch was fehlen“, ergänzt Felix augenzwinkernd. Anna muss lachen. „Ihr seid schon die besten Brüder, die ich haben kann!“

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